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woom OFF oder woom OFF AIR – Welches Mountainbike passt zu deinem Kind?

Sarah Schwarz
Sarah Schwarz

Du möchtest mit deinem Kind im Gelände fahren? Auf Waldwegen, Trails, über Stock und Stein? Die Entscheidung steht also fest – dein Kind braucht ein Mountainbike.

Nun steht ihr vor der Wahl: Starr- oder Federgabel? Um euch die Entscheidung zu erleichtern, haben wir uns die wichtigsten Unterschiede sowie die Pro und Cons von Mountainbikes mit und ohne Federgabel genauer angeschaut.


Was ist der Unterschied zwischen einer Starrgabel und Federgabel?

Ganz generell ist die Gabel ein bewegliches Bauteil, dass das Vorderrad mit dem Rahmen verbindet. Die Gabel kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wie Stahl, Aluminium oder – wie bei unseren woom OFF Bikes – Carbon.
Ein gefedertes Fahrwerk ist mit Federn und Stoßdämpfern ausgerüstet, die Unebenheiten und Schläge absorbieren, und kann entweder in Form einer robusteren und in der Regel schwereren Stahlfedergabel ausgestaltet sein oder mit einer leichten Luftfedergabel, wie bei unserem woom OFF AIR. Als Federmedium dient Luft, die bei Schlägen komprimiert wird. Neben dem Gewicht bieten Luftfedergabeln zudem den Vorteil, dass sie individuell an das Körpergewicht deinen Kindes, seinen Fahrstil und sein bevorzugtes Gelände angepasst werden können, indem der Innendruck sowie die Zug- und Druckstufendämpfung verändert werden. 

Im Unterschied zur Federgabel kommt eine Starrgabel komplett ohne federnde Elemente aus. Was das nun bedeutet, erfährst du hier!

Vor- und Nachteile von Starrgabeln

+ In Sachen Gewicht ist eine starre Gabel unschlagbar! Unser woom OFF haben wir zum Beispiel mit einer superleichten Carbon-Gabel ausgestattet, wodurch das Bike um 1,3 kg weniger wiegt. Das erleichtert das Handling und macht sich natürlich auch bergauf bemerkbar.

  Das niedrigere Gewicht geht allerdings auf Kosten der Dämpfung, die bei einer Starrgabel sehr eingeschränkt ist und somit mehr Können von deinem Bike-Nachwuchs abverlangt. Allerdings sorgen hier großvolumige Reifen für Abhilfe – sie können mit geringerem Luftdruck gefahren werden, was im leichten Gelände für eine ausreichende Dämpfung und somit Komfort sorgt. Das trifft vor allem auf jüngere und schmäler gebaute Kinder zu, denn die breiten Reifen schlucken und dämpfen kleine Schläge, ehe die Federgabel überhaupt mit ihrer Arbeit beginnen kann.

+  Da es keine Federung gibt, die die Arbeit übernimmt, ist dein Kind stärker gefordert, die Grundlagen des Mountainbikens zu lernen und die richtige Fahrtechnik anzuwenden.

+  Bikes mit Starrgabeln punkten nicht zuletzt in Sachen Preis: Sie sind sowohl in der Anschaffung als auch in der Pflege günstiger, denn Starrgabeln sind völlig wartungsfrei.

Vor- und Nachteile von Federgabeln

+  Ein gefedertes Fahrwerk sorgt für mehr Komfort und Stabilität im Gelände, weil es Bodenunebenheiten entschärft und einen Großteil der Stöße absorbiert. Dadurch kann dein Kind das Bike besser auf der Spur halten.

+  Außerdem dämpft eine Federgabel die konstanten Vibrationen. Das schont den Körper und dein Kind ermüdet nicht so schnell.

+  Das Vorderrad hält ständig Kontakt zum Untergrund, ob bei schnellen und ruppigen Bergabfahrten, in Kurven oder bergauf auf losem Boden. Das macht auch das Bremsen effektiver und vermittelt höchste Fahrsicherheit.

  Ein gefedertes Fahrrad ist schwerer: Die Federelemente und der Rahmen mit Gelenken bringen zusätzliches Gewicht auf die Waage. Diese Kilos muss dein Kind bergauf mitschleppen und bergab über Hindernisse heben. Gerade bei jüngeren, besonders leichtgewichtigen Kids können ein bis zwei Kilo auf oder ab einen großen Unterschied in Sachen Fahrgefühl machen.

Beachte: Je preiswerter das Modell desto schwerer ist meist die Federgabel. Das höhere Gewicht kann bergauf und auf ausgedehnten Radausflügen schnell zur Qual für dein Kind werden.

  Eine gute Federgabel hat ihren Preis: Sie ist leichter, reagiert sensibler und hat verschiedene Einstellmöglichkeiten. Unser woom OFF AIR hat etwa eine Lock-out-Funktion, mit der dein Kind die Federgabel sperren kann, damit sie beispielsweise beim Bergauf-Fahren nicht wippt – so wird deinem Kind nicht unnötig Energie geraubt und es hat eine bessere Kontrolle über das Bike.

  Eine Federgabel ist wartungsintensiver. Je nach Nutzung und Belastung müssen einzelne Teile getauscht, das Öl gewechselt und ein Luftkammer-Service gemacht werden. Eine professionelle Wartung ist in regelmäßigen Abständen erforderlich und sollte von kundigen Händen gemacht werden. Aber ein gutes Rad hält man schließlich gerne in Schuss.

 

Fazit

Bei eurer Entscheidung stehen also folgende Faktoren im Vordergrund: Gewicht, Komfort und Einsatzbereich.
In puncto Preis raten wir dir: Wähle lieber ein gut ausgestattetes Mountainbike mit Starrgabel als ein günstiges Fahrrad mit Federgabel.

Gerade für jüngere Kids und auf den ersten lockeren Entdeckungstouren lohnt sich definitiv noch keine Federgabel. Mit der richtigen Fahrtechnik kann dein Kind auch ruppigere Wege oder Pumptrack-Runden problemlos meistern. Für anspruchsvolle Biketouren, Bikeparks und verblockte Trails, ist – ganz klar – ein gefedertes Bike der richtige Buddy.

Wir wünschen euch viel Spaß auf euren OFFroad-Abenteuern!