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Nach dem Recruiting beginnt das Onboarding – Claudia, IT-Projektmanagerin bei woom, gibt Einblicke.

Sarah Schwarz
Sarah Schwarz

Das woom Onboarding-Programm hilft neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Orientierung im neuen Job: Unsere IT-Projektmanagerin Claudia – sie ist seit Februar 2021 dabei – erzählt, wie es ihr in den ersten Tagen ergangen ist.


Ein neuer Job ist immer aufregend. Viele Fragen gehen einem im Vorfeld durch den Kopf: Was erwartet mich? Wie werden meine neuen Kolleg*innen sein? Bin ich der neuen Aufgabe gewachsen? Wird der Kaffee meinen Erwartungen entsprechen? ;) Wir bei woom wollen neuen Mitarbeiter*innen den besten Start ins Unternehmen ermöglichen und haben daher ein umfangreiches Onboarding-Programm entwickelt.

 Seit Anfang Februar 2021 verstärkt Claudia als IT-Projektmanagerin das woom Team. Ihr Start in den neuen Job fiel mitten in den Covid 19-Lockdown, also in eine Zeit, als der Großteil unserer Belegschaft im Homeoffice war. Dennoch durchlief Claudia – so wie alle Neueinsteiger*innen – unser Onboarding-Programm. Wie sie diese Willkommensphase erlebt hat, verrät sie im Video-Interview.

 

Du hast im Februar bei woom begonnen und gerade den Onboarding-Prozess durchlaufen. Wie läuft das Ganze ab? 

Das Onboarding-Programm bei woom beginnt eigentlich schon vor dem ersten Arbeitstag, also direkt nach Abschluss des Recruiting-Prozesses mit der Vertragsunterzeichnung. In den Wochen vor meinem ersten Arbeitstag habe ich wichtige Informationen per E-Mail bekommen und offene Fragen sowie diverse organisatorische Details abklären können. Eine nette Geste war auch die Weihnachtskarte, die mir per Post zugeschickt wurde. Am ersten Arbeitstag hat mich die verantwortliche Kollegin aus dem HR-Team herzlich empfangen und mir alles gezeigt. Mein Arbeitsplatz war da schon für mich vorbereitet. Auch ein Willkommenspaket und die Login-Daten für meinen PC. Ich habe mich gleich gut aufgehoben gefühlt.

 

Wie ist es weitergegangen? 

In Onboarding-Sessions stellen die verschiedenen Abteilungen ihren Aufgabenbereich vor. Man kann Fragen stellen, um den Zusammenhang zum eigenen Arbeitsbereich besser zu verstehen. So bekommt man als Neueinsteiger*in einen super Einblick in andere Teams – umgekehrt lernen einen auch gleich alle anderen Abteilungen kennen.


Und wie lange dauert dieses Onboarding?

Die Onboarding-Sessions laufen über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen. An meinem ersten Arbeitstag waren schon alle Termine in meinem Kalender eingetragen. Somit wusste ich gleich, was mich in den ersten Wochen so erwartet. 

Neben dem allgemeinen Onboarding gibt es jenes in der eigenen Abteilung als kontinuierlicher Prozess. Mein Teamleader hat zum Beispiel besonders darauf geachtet, dass ich mir erstmal einen guten Überblick verschaffen konnte bevor es an die verschiedenen Projekte ging. So konnte ich mich schrittweise in meine Rolle und meine Aufgaben einfinden – das fand ich sehr positiv. Außerdem unterstützen mich die Kolleg*innen im Team. Einige haben mir proaktiv One-to-One-Termine im Kalender eingetragen – ohne, dass es dafür einen vorgeschriebenen Prozess gibt. Das alles hat dafür gesorgt, dass ich mich sehr schnell sehr gut aufgenommen gefühlt habe.

 

Dein Einstieg ist zu einem Zeitpunkt erfolgt, als die meisten Kollegen wegen Corona von zu Hause aus gearbeitet haben. Wie ist es dir damit gegangen? 

Die ersten zwei Tage war ich im Büro und konnte mein Team und einige Kolleg*innen persönlich kennenlernen. Ab Tag drei waren aufgrund des Lockdowns fast alle Mitarbeiter*innen im Homeoffice, inklusive mir. Zuerst war ich natürlich unsicher, wie sich die räumliche Distanz auf die Zusammenarbeit auswirkt. Doch diese Unsicherheit ist schnell verschwunden – nicht zuletzt wegen eines abteilungsübergreifenden Projektes, an dem ich bald mitarbeiten durfte: Die vielen virtuellen Projekttermine waren in dieser Phase tatsächlich ein großer Vorteil. Ich habe einen umfassenden Einblick in die Arbeitsabläufe bekommen und bin schnell in Kontakt mit den Kolleg*innen gekommen.

 

Wie wirkt sich der Lockdown auf das Onboarding-Programm aus? 

Die Onboarding-Sessions der einzelnen Abteilungen haben virtuell stattgefunden. Nachdem bei woom viele Prozesse digital ablaufen, war die Umstellung gar kein Problem.

 

Was gefällt dir besonders gut am Programm?

Der organisierte Einstieg ist sehr hilfreich für die Orientierung in den ersten Tagen und Wochen. Was ich an den Onboarding-Sessions besonders gut finde, ist, dass sie sehr interaktiv gestaltet sind und einen Blick über den Tellerrand ermöglichen. Auch wenn es mich in der täglichen Arbeit vielleicht nicht betrifft, finde ich es zum Beispiel spannend und wichtig zu wissen, was es braucht, um ein Fahrrad herzustellen.

 

Gibt es einen Onboarding-Moment, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist? 

(Lacht). Ja, tatsächlich die Session mit der Finance-Abteilung. Ich war begeistert, wie euphorisch und lebendig die Kolleg*innen dieses eher trockene Thema präsentiert haben. Sie waren auch sehr offen und hilfsbereit – Projektmanagement hat ja einen starken Bezug zum Finance-Bereich, darum habe ich die Gelegenheit gleich zum Fragenstellen genutzt. Die IT-Programme und Anwendungen waren total neu für mich. Im IT-Onboarding habe ich wertvolle Tipps bekommen und die praktischen Vorteile der Tools schnell erkannt.

 

Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei woom beschreiben?

Generell ist die Atmosphäre bei woom sehr offen und auch die Bereitschaft, neue Mitarbeitende zu integrieren ist sehr groß. Einige Kolleg*innen haben sich zum Beispiel zu einem virtuellen Kaffee oder Mittagessen mit mir verabredet. Auch unser Team trifft sich seit dem Lockdown jeden Montag zu einem Virtuell Coffee. Das Ganze ist sehr informell und meistens ziemlich lustig.


Wie bist du zu woom gekommen; was hat dich am Unternehmen angesprochen? 

Ich habe mich klassisch auf eine Job-Ausschreibung beworben. Tatsächlich kannte ich das Unternehmen schon, weil meine Tochter mit einem woom bike fährt. Auf der Suche nach einem Bereich, wo ich mein IT-Wissen und meine Erfahrung im Projektmanagement sinnstiftend einsetzen kann, hat mich die Ausschreibung von woom direkt angesprochen und daraufhin habe ich meine Bewerbung eingereicht.

 

Was bedeutet Radfahren für dich?

Das Rad ist für mich immer schon ein täglicher Begleiter im Alltag. Nach dem Lockdown habe ich auch vor, wieder mit dem Rad in die Arbeit zu fahren.

 

Hast du eine lustige Angewohnheit oder ein besonderes Hobby?

Als der Büroalltag noch im Büro stattgefunden hat, hatte ich immer einen riesigen Krug Wasser am Tisch stehen, den so manche Kolleg*in für eine Blumenvase gehalten hat. ;) Ich hab mir während der Corona Zeit ein Zuhause-Hobby zugelegt und habe begonnen Möbel zu restaurieren. Ich bin aber froh, wenn ich nicht mehr so viel Zeit zu Hause verbringen werde.