woom Job-Profile Diesmal: woom Software-Entwickler Wendelin im Interview

Sarah Schwarz
Sarah Schwarz

In unserer Interview-Reihe werfen wir einen Blick hinter die Kulissen von woom: Mitarbeiter*innen geben einen Einblick in ihre Aufgaben und das Arbeitsumfeld, teilen Karriere-Tipps und verraten, wie sie zu ihrem Beruf gekommen sind. Diesmal: Software-Entwickler Wendelin. Der begeisterte Radfahrer und Jungpapa hat – nach 10 Monaten Baby-Karenz – gerade wieder zu arbeiten begonnen.

Seit 2019 ist Wendelin als Software-Entwickler bei woom beschäftigt. In diesem Video-Interview nimmt er uns mit auf eine Reise in die digitale Welt und lässt uns hinter die Kulissen des woom IT-Teams blicken. Er erzählt uns, wie er zum Programmieren gekommen ist, was ihm an seinem Job am meisten gefällt und wieso Code und chillige Musik für ihn zusammengehören.

 

Bitte beschreibe in einem Satz, was du bei woom machst!

Als Software-Entwickler bin ich für die Programmierung der woom Website zuständig und kümmere mich um diverse IT-Projekte und Tools, die gewartet werden müssen.

 

Was fasziniert dich am Programmieren, und wie bist du dazu gekommen?

Dass man mit „wenig” viel erschaffen kann – ein PC und eine Tastatur reichen. Und, dass es für spezifische Aufgaben und Probleme unterschiedliche digitale Lösungen gibt.
Meine allerersten Erfahrungen habe ich als Schüler einer HTL (Höhere Technische Lehranstalt) im Programmierunterricht gesammelt. Programmieren hat mir schon damals viel Spaß gemacht, weshalb ich mich nach dem Präsenzdienst für ein IT-Studium entschieden habe.


Kannst du einen typischen Arbeitstag beschreiben?

Gleich in der Früh teile ich meinen Tag ein und schaue, welche Termine und Tasks anstehen. Meetings finden bei mir eher am Vormittag statt, sodass ich nachmittags ungestört die verschiedenen Aufgaben erledigen kann: Neben dem Programmieren bin ich auch im Projektmanagement involviert, wenn es zum Beispiel Rückfragen oder einzelne Tasks in Projekten gibt.


Als Programmierer arbeitet man naturgemäß viele Stunden am Bildschirm. Wie beugst du klassischen Beschwerden vor?

Es stimmt: Die viele Bildschirmzeit ist auf Dauer ziemlich anstrengend für die Augen. Mein Augenarzt hat mir Entspannungsübungen für die Augen empfohlen, um möglichst lange eine gute Sehkraft zu bewahren. Ich habe mir einen höhenverstellbaren Tisch für mein Homeoffice zugelegt und arbeite abwechselnd im Sitzen und im Stehen, was besser für den Rücken ist. Außerdem höre ich beim Programmieren gerne chillige Smooth Jazz Musik. :)


Wie sorgst du dafür, dass die Website benutzerfreundlich wird?

Hier gibt es zwei Seiten: die interne und die externe. Intern versuche ich für einen reibungslosen technischen Ablauf zu sorgen, also die besten Tools bereitzustellen, damit meine Kolleg*innen so einfach wie möglich die Website bearbeiten und mit Content befüllen können. Extern ist es wichtig, die perfekte User Experience zu ermöglichen, sprich dass (potenzielle) Kund*innen schnell und intuitiv das finden, was sie suchen. Damit uns das gelingt, arbeiten wir eng mit unserem kreativen Webdesigner zusammen – er erstellt ein Design, das gut strukturiert und einfach nutzbar für die User*innen ist. Zur Optimierung der Website erhalten wir auch immer wieder wertvollen Input aus dem Kundenservice.


Welche Skills und Eigenschaften sollten Software Entwickler*innen bei woom mitbringen?

Das Wichtigste ist die praktische Programmiererfahrung – egal ob diese beim Studium oder im Job erworben wurde. Die Programmiersprache ist eigentlich nebensächlich, wenn ein gutes Basiswissen vorhanden ist. Nützlich sind zudem Nebenkenntnisse in Bezug auf Datenbanken, CMS-Integrationen, Projektmanagement und Serververwaltung.
 


Wie wichtig ist ein Studium für deinen Beruf?

Meiner Meinung nach zählt primär die Erfahrung. Wenn es vonseiten des Unternehmens unterstützt wird, kann man auch direkt nach der Schule als Programmierer*in anfangen. Ich habe Software-Entwicklung studiert und sehe den größten Vorteil in einem Studium darin, dass man in alle Bereiche einen Einblick erhält.


Du bist seit 2014 als Entwickler tätig. Was sind aktuell die größten Herausforderungen? 

Ich war gerade zehn Monate in Vaterkarenz. In der Zeit hat woom eine neue Website mit einer komplett neuen Software-Architektur gelauncht. Ich bin gerade dabei, mich in alles einzuarbeiten, damit ich das Team optimal unterstützen kann.


Wie würdest du den Teamgeist bei woom beschreiben?

Trotz der wachsenden Mitarbeiterzahl ist das Miteinander super – man hilft sich gegenseitig und insgesamt herrscht ein super Teamspirit.


Womit gewinnt man Sympathiepunkte bei euch im Team?

Wenn man mit Spaß an die Arbeit herangeht. Hin und wieder ein Meme auf unserer Kommunikationsplattform Slack kommt auch gut an.

Was macht die Arbeit bei woom außergewöhnlich? 

Dass ich mit meiner Arbeit Kinder glücklich machen kann.

Was gefällt dir bei woom am besten? 

Die offene Art der Kolleg*innen schafft eine Atmosphäre, in der man sich als Neueinsteiger*in – oder wie in meinem Fall nach der Karenzzeit – sofort gut aufgenommen fühlt.

Die IT-Branche ist extrem schnelllebig – wie bleibst du am Ball? Und was macht woom für die Mitarbeiterfortbildung?

Ich persönlich folge Programmierer*innen auf Twitter, um über neue Produkte und Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben. Vor meiner Vaterkarenz war ich mit meinem Team auf einer Software-Konferenz in Belgien – das war nicht nur technisch interessant, sondern auch wertvoll für das Team.


Welche Trends siehst du in den nächsten Jahren auf die Branche zukommen und wie sollte man sich vorbereiten?

Der Mangel an Entwickler*innen ist ein anhaltender Trend, dem Unternehmen aktiv gegensteuern müssen. Als Entwickler*in ist es wichtig, immer up to date zu bleiben und sich über neue Technologien zu informieren. Aktuell finde ich zum Beispiel die Cookie-Thematik besonders interessant.


Abschließend noch ein paar persönliche Fragen:


Wie bist du zu woom gekommen; was hat dich dazu bewogen, dich bei woom zu bewerben? 

Ich habe mich klassisch auf eine ausgeschriebene Stelle beworben. Da ich selbst sehr gerne Rad fahre, habe ich mich von der Job-Anzeige direkt angesprochen gefühlt.

 

Was bedeutet Radfahren für dich?

Fortbewegung, Transport und Sport. Mit dem E-Lastenrad transportiere ich gerne Einkäufe und mein Kind.

Worauf freust du dich, wenn Corona vorbei ist?

Entspannt ein Lokal zu besuchen und dass man nicht Abstand halten muss.

Was war bisher das aufregendste Erlebnis bei woom für dich?

Die schnelle Umstellung auf Homeoffice. Plötzlich – innerhalb von Tagen – war das Büro leer und wir alle arbeiteten von Zuhause aus.